Beseitigung der Hochwasserschäden · denkmalgerechte Sanierung und Umnutzung
Aufgabe
Beim Hochwasser im Juni 2013 überstieg der Wasserstand der Weißen Elster den Normalpegel um knapp fünf Meter (6,52 m), sodass das Erdgeschoss des Bahnhofs bei einem Wasserstand von 60 bis 80 cm überflutet wurde.
Der Gebäudekomplex wird nach denkmalschutzrechtlichen Vorgaben und in enger Abstimmung saniert, aufgewertet und umgenutzt. Gemeinsam mit dem Bauherrn wurden zuvor verschiedene Varianten für unterschiedliche Nutzungsszenarien entwickelt – mit dem Ziel, ein breit gefächertes Vermietungskonzept mit Büronutzern, Autovermietung, Reiseauskunft, Ruheräumen der Deutschen Bahn, öffentlichen Toiletten und Gastronomie anzubieten.
So wurde unter anderem im Kellergeschoss des Westflügels eine nachträgliche WU-Wannenkonstruktion zur Abdichtung des Gebäudes hergestellt. Im Nordwestflügel wurden zusätzliche Galerien eingebaut, um die Raumhöhen der ehemaligen MITROPA-Säle auszunutzen. Die Kassetten- und Stuckdecken wurden aufwendig saniert; die Farbkonzepte der Räume wurden auf Grundlage restauratorischer Befunduntersuchungen entwickelt.
Leistungen
Galerie




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